Naziaufmarsch in Remagen am 13.11.2021

Am gestrigen Samstag fand in Remagen erneut ein Trauermarsch mit „Heldengedenken“ mit knapp über 50 Neonazis statt. Diese verbreiten seit Jahren die geschichtsrevisionistische Erzählung, dass in den Rheinwiesenlagern nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als eine Million temporär inhaftierte Deutsche gestorben seien.
Wie auch die letzten Jahre gab es Gegenprotest durch mehrere lokale und überregionale Initiativen und Bündnisse. Das Bündnis „NS Verherrlichung stoppen“ zog mit mehr als 500 Menschen vom Bahnhof Remagen zum Campus der FH Remagen und schloss sich dort der Kundgebung mit Konzert des „Bündnis Remagen für Demokratie und Frieden“ an, um die in der Nähe stattfindende Neonazi-Kundgebung zu stören. Das Bündnis „BlockZhg“ mobilisierte im Vorfeld zu Blockaden gegen den Naziaufmarsch. Dieses Jahr auch mit Erfolg: Etwa 30 Menschen schafften es an Polizeikräften vorbei auf die Naziroute, sodass der Trauermarsch auf dem Bürgersteig an der Blockade vorbeigeführt werden musste.


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